Fazit


Teilstücke der Theorien Webers, Schmitts und Arendts bilden ein gutes Fundament für die Definition des Begriffs der Politik.
Webers Meinung, Politik sei nur mit physischer Gewalt zu realisieren, ist mehr als strittig. Wichtig dagegen ist seine Differenzierung zwischen der Verantwortungs- und der Gesinnungsethik. Hier wendet er sich von der Radikalität ab und räumt ein, dass eine Verbindung beider Ethikformen erst einen "guten" Politiker ausmache. Außerdem ist auch Schmitts Freund-Feind-Gruppierung sehr treffend, zumal er letztendlich auch selbst anerkennt, dass Krieg nur die letzte Instanz dieser Verfeindung und nicht erstrebenswert ist. Auch Arendts These ist bedeutend, da sie ein konkretes Ziel präsentiert, das in der Tat ausschlaggebend für die Ausrichtung der Politik sein sollte und in vielen Systemen der heutigen Zeit auch ist.